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Umweltprogramm

Wir wollen mit den Rohstoffen und Energievorräten dieser Erde so umgehen, dass unsere Lebensqualität nicht auf Kosten von Menschen in anderen Regionen in der Einen Welt geht. Wir wollen von den Erfahrungen Anderer lernen und umweltfreundliche Techniken aufnehmen.

Wir achten darauf, wie sich unsere Entscheidungen auf künftige Generationen auswirken. Wir berücksichtigen die begrenzte Regenerationsfähigkeit der Ökosysteme. Wir tragen der Tatsache Rechnung, dass die Vorräte an Erdöl und Erdgas nur noch für wenige Generationen reichen. Wir möchten Entscheidungen treffen, die „nachhaltig“ sind, d.h. sie sollen sich nicht negativ auf das Leben künftiger Generationen auswirken.

Wir fördern gesunde Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen. Wir achten bei Neubau, Renovierung und Ausstattung der Räume auf umweltfreundliche Materialien und Techniken. Wir achten und schützen Pflanzen und Tiere, sowie ihre Lebensräume.

Wir möchten Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit miteinander vereinbaren. Wir suchen bei allen Vorhaben die Wege, die die Umwelt am wenigsten belasten. Sparsame Nutzung von Rohstoffen und Energieträgern mit wirtschaftlich vertretbarer neuer Technik schont die Umwelt und spart Kosten. Bei langfristig wirkenden Entscheidungen berücksichtigen wir die voraussehbare Entwicklung der Energiekosten sowie die Kosten, welche aus Umweltschäden resultieren. Wir bevorzugen umweltfreundliche Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sowie Waren aus dem fairen Handel. Bei der Auswahl unserer Geschäftspartner berücksichtigen wir ökologische Zielsetzungen.

Wir fördern ein kirchliches Umweltmanagement. Wir halten die Umweltrechtsvorschriften ein. Wir vereinbaren ein Umweltprogramm und betreiben ein Umweltmanagement, für welches Verantwortliche benannt werden.

Wir behandeln Schöpfungsverantwortung und Umwelterziehung in der Verkündigung und in unseren Kreisen und Gruppen. Wir erarbeiten gemeinsam mit Leiterinnen und Leitern von Gruppen beispielsweise einen verantwortlichem Umgang mit Heizenergie und Strom und streben an, Müll zu vermeiden und wo er anfällt, ihn sachgerecht zu trennen und zu entsorgen. Wir vermitteln unsere Anliegen auch Gruppenmitgliedern und Besuchern unserer Veranstaltungen.

Wir fördern die Umsetzung dieser Vorhaben durch Einholen qualifizierter Beratung. Wir nehmen teil am Öko-Audit und streben die Zertifizierung unserer Kirchengemeinde an.

Wir tauschen unsere Erfahrungen mit anderen Stellen und Einrichtungen aus. Wir verstehen uns als Teil der weltweiten ökologischen Lerngemeinschaft.



Umweltprogramm 2014 - 2018


Umweltaspekt

Maßnahme

Wasser

Regelmäßige Wartung der Perlatoren

Strom

Analyse der Nutzungsmöglichkeiten für Photovoltaik.

Glühlampen sukzessive durch Energiesparlampen ersetzen.

Alte elektrische Geräte ausmustern und durch neue energiesparende Geräte ersetzen (Bedarfsanalyse, z.B. bei Küchensanierung).

Wärme

Installation von programmierbaren elektronischen Thermostatventilen in selten genutzten Räumen (z.B. Jugendraum).

Erfassung des Wärmeenergieverbrauchs in der Schlosskirche.

Energetische Sanierung Gemeindehaus

Als langfristig angelegte Maßnahme, mit dem Ziel einer
Energetischen Grundsanierung des Gemeindezentrums in 10-15 Jahren

Müll

Grünschnittmüllvermeidung durch Mulchen.

Konsequente Nutzung des Abfalltrennsystems im Gemeindezentrum, KiGa/Krippe und der Schlosskirche.

Konsequente Nutzung der Kompostiermöglichkeiten auf dem eigenen Gelände

Konsequente Nutzung des Abfalltrennsystems im Gemeindezentrum, KiGa/Krippe und der Schlosskirche.

Papier, Büro

Optimierung der Verwendung von Recyclingpapier (z.B. Produktauswahl, Geräte)

Wiederverwendung gebrauchter Briefumschläge (intern).

Recycling von Tonerpatronen und –kartuschen.
Recycling von CDs/DVDs.
Behälter zur Zwischenlagerung wurden angeschafft und aufgestellt.

Beschaffung von Verbrauchsmaterial nach Umweltkriterien (z.B. lösungsmittelfreie Klebstoffe und Farben für KiGa).

Konsequente Reduzierung des Druckaufkommens (brauche ich das wirklich ausgedruckt?; doppelseitiges Drucken möglich?; Ausdruck 2 Seiten auf 1 Seite?).

Umwelterziehung

Naturnahe Gartenpflege: KiGa-Kinder und -Eltern, sowie Konfirmanden werden dazu von einer Fachkraft angeleitet.

Konsequente Nutzung des Angebots für fair gehandelte, bzw. regionale Waren und Lebensmittel für kirchliche Veranstaltung.

Regelmäßige Pflege der Nistkästen.

Teilnahme an Lehrgängen und Fortbildungen.

Interne Fortbildungen durch den Sicherheitsbeauftragten.

Leitfaden zur Nachhaltigkeit: ‚Es geht doch‘
Handout (kleines Heft) für die Kirchengemeinde, Kindergarten und Interessierte (auch digital auf der Webseite der Kirchengemeinde).

Chrissi’s Umwelttag:
Frühjahr: Ökofragestunde/Bienenexkursion für die Vorschulkinder des Kigas.
Sommer: Ökoprojekt/Bienenexkursion für die Grundschulkinder in Neukirch.

Öffentlichkeitsarbeit

Regelmäßige Information der Öffentlichkeit (auch außerhalb der Kirchengeminde) durch Artikel in Zeitung und Schlossbote, sowie Internetauftritt.

Zusammenarbeit und Austausch mit dem Ökoteam Friedrichshafen.

Schlossbote: Artikel zur Vorstellung des Ökoteams und der laufenden Projekte.

Schöpfungsgottesdienst (Sensibilisierung der Gemeinde)

Persönlicher Ansprechpartner im Rahmen der ehrenamtlichen Tätigkeit für unser Gemeindebüro

Putzmittel

Umstellung der ökozertifizierten Reinigungsmittel auf Großgebinde nach erfolgreicher Einführung zwecks Kostenoptimierung.