Kindergarten Schwerpunkte Biber

Pädagogische Schwerpunkte bei den
Küken, Bibern und Zebras (Kindergarten)


„Offener“ Kindergarten mit teilgeöffneten Gruppen

Offener Kindergarten heißt, eigenständig in Beziehung zu sein, zu Gott, zu sich selbst, zu anderen Menschen, zu Natur und Umwelt. Durch die Öffnung der Gruppenräume können die Kinder den Bildungsbereich, die Spielpartner und den Raum frei wählen, was ihnen hilft Eigenständigkeit und Entscheidungsfreiheit zu lernen.

Kinder brauchen aber auch Orientierung.
- Dies wird durch feste Rituale und einen den Kindern bekannten Wochenplan erreicht. - Die Zugehörigkeit zu einer festen Stammgruppe mit zwei Bezugserzieherinnen und zu einer festen altershomogenen Gruppe, geben den Kindern Halt und helfen ihnen Freundschaften zu schließen. - Auch der gemeinsame Morgenkreis und das tägliche gemeinsame Frühstück tragen zu der Gemeinschaft bei.

Unser Kindergarten hat eine entspannte Atmosphäre und ist somit ein Ort für Kinder, um sich wohl und behütet zu fühlen. Jedes Kind hat in unserer Einrichtung die Möglichkeit sich zu entfalten und seine Neugier auf die Welt zu stillen.

Fit für die Schule“ - Vorbereitung auf die Schule in unserer Einrichtung

In der gesamten Kindergartenzeit bereiten wir die Kinder auf die Schule vor.
Im letzten Kindergartenjahr wird jedoch nochmals gezielt auf die kommende Schulzeit hingearbeitet.
Für unsere „Zebras“ ist dies ein sehr wichtiger Lebensabschnitt.
Es soll eine Verzahnung zwischen Kindergarten und Schule erreicht werden. Hierbei sind Erzieher, Eltern und Lehrer besonders gefordert.

Unsere Vorschularbeit beinhaltet:

- Zahlenland ( spielerisches erlernen der Zahlen, Mengenerfassung)
- Exkursionen ( Besuche bei der Feuerwehr, Polizei….etc.)
- Schulbesuche ( Sanfter Übergang in die Schule)
- Kooperation mit den Grundschullehrern ( gegenseitiges Kennenlernen
- Austausch von Erziehern, Eltern und Lehrern)
- Kontinuierliche Dokumentation über den Entwicklungsstand der Kinder, Beobachtungsbögen, Portfolio)
- Kinderkonferenzen (die Kinder lernen ihre Wünsche zu äußern)
- Verkehrstraining ( Sicherheit im Straßenverkehr wird erlernt)
- Schulung der Grob- und Feinmotorik durch gezielte Angebote

Rituale

Gerade in der heutigen Zeit geben wir den Kindern durch kleine, in den Tagesablauf integrierte Rituale, wie z.B. regelmäßige, gemeinsame Mahlzeiten, Zusammenhalt und Stabilität.
Durch Rituale werden Regeln und Grenzen gesetzt, sie helfen Krisen zu bewältigen und reduzieren Ängste.

Der Morgenkreis< im Martin Luther Kindergarten ist eines der wichtigsten Rituale und dient der Begegnung aller Kinder und Erzieherinnen. Er fördert das Gefühl der Zusammengehörigkeit.

Der „ Gong“ im Garten ist ein Signalton zur Versammlung am Ahornbaum, er hat die Funktion den Tag der Kinder zu strukturieren.

Das Gebet ist fester Bestandteil im täglichen Morgenkreis, wie auch vor jedem gemeinsamen Essen. Es vermittelt den Kindern den Glauben und hilft das Vertrauen zu Gott aufzubauen. Sie können mit Gott „sprechen“, obwohl sie ihn nicht sehen.