Chronik der Martin-Luther-Kirchengemeinde 1810 - 1851

1810 Im Zuge der napoleonischen Neuordnung kommt Tettnang zum Königreich Württemberg.

1812 In Friedrichshafen, das 1810 durch Zusammenlegung der ehemaligen Reichsstadt Buchhorn mit Dorf und Kloster Hofen entstanden war, wird eine evangelische Gemeinde für alle Evangelischen in der Bodenseeregion gegründet. Die bisherige Klosterkirche Hofen wird evangelische Schlosskirche.

1849 und in den folgenden Jahren, wird von den in Tettnang und Umgebung wohnenden Evangelischen wiederholt die Bitte um einen eigenen Geistlichen an das Königliche Konsistorium gerichtet und abschlägig entschieden. Der damalige Stadtpfarrer Leube der „Muttergemeinde“ Friedrichshafen setzt sich "mit großer Treue und Aufopferung" für diesen Wunsch ein.

1850 Die Bitte von Stadtpfarrer Leube in Friedrichshafen an den katholischen Stiftungsrat in Tettnang um Überlassung einer der wenig benutzten katholischen Kapellen für einen vierteljährlichen Gottesdienst wird abschlägig beschieden

1851 Stadtpfarrer Leube richtet erneut eine Eingabe an das Königliche Konsistorium und bittet um Überlassung der als Remise genutzten ehemaligen Kapelle im Neuen Schloss.